Devisen, Optionen & Termingeschäfte

Der Devisenhandel umfasst drei Produktklassen, die hauptsächlich außerbörslich gehandelt werden.

1. Devisen

Devisen sind Zahlungsmittel in einer Fremdwährung, auch bekannt als FOREX oder FX (Foreign Exchange). Aufgrund der globalen Märkte und der ihnen zugrunde liegenden Güterströme werden täglich mehrere Billionen von Währungsgeschäften getätigt. Man kann also mit gutem Recht behaupten, dass Devisen den liquidesten Handelsmarkt der Welt darstellen.

Devisenkurse

Devisen beziehen sich immer auf ein Währungspaar, z.B. den Euro-Dollar. Die erstgenannte Währung (in diesem Beispiel der Euro) wird als Basiswährung bezeichnet. Der Devisenkurs gibt den aktuellen Wert der Basiswährung im Bezug zur zweitgenannten Währung an.

Beispiel:

Ein Devisenkurs Euro-Dollar von 1,5235 bedeutet, dass für einen Euro 1,5235 Dollar bezahlt werden müssen. Steigt der Euro gegenüber dem Dollar, steigt auch der Devisenkurs, beispielsweise auf 1,5430. Jetzt wären 1,5430 Dollar für einen Euro zu zahlen. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der Dollar gegenüber dem Euro an Wert verliert, da mehr Dollar für einen Euro notwendig sind.

Devisenkurse werden in der Regel mit vier Nachkommastellen notiert. Die vierte Nachkommastelle (Euro-Dollar 1,5235) wird im Fachjargon als „Pip“ bezeichnet.

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2. Devisenoptionen

Devisenoptionen, auch FX-Optionen genannt, sind bedingte Termingeschäfte. Als Käufer von Devisenoptionen besitzen Sie das Recht, eine bestimmte Währung zu kaufen (Kaufoption, Call) oder zu verkaufen (Verkaufsoption, Put). Für dieses Recht (Option) zahlt der Käufer eine Optionsprämie (Optionspreis). Der Optionspreis ist vom aktuellen Kurs des Währungspaares (Basiswert), dem Bezugspreis (Basispreis), der Option, der Laufzeit, der Volatilität (Schwankungsintensität) und dem Zinsniveau beider Währungen abhängig. Mit dem Kauf von Calls (Kaufoption) setzten Sie auf steigende, mit dem Erwerb von Puts (Verkaufsoption) auf fallende Devisenkurse.

Als Verkäufer von Devisenoptionen werden Sie zum Stillhalter. Sie haben kein Recht, sondern eine Verpflichtung auf Erfüllung zur Lieferung (Verkauf Call) bzw. Abnahme (Verkauf Put) der entsprechenden Währung. Für diese Verpflichtung (Stillhalterfunktion) erhält der Verkäufer die Optionsprämie. Bei ungünstigem Kursverlauf ist das Verlustrisiko eines Stillhalters nahezu unbegrenzt.

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3. Devisentermingeschäfte

Devisentermingeschäfte, auch Forwards genannt, sind unbedingte Termingeschäfte. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass beide Vertragsparteien (Käufer und Verkäufer) eine unbedingte Verpflichtung auf Erfüllung besitzen. Im Unterschied zum klassischen Devisenkauf werden beim Forward Lieferung und Zahlung in der Zukunft durchgeführt.

Mit Devisenterminkontrakten spekulieren Sie auf die unterschiedlichen Zinsentwicklungen der beiden Länder eines Währungspaares. Mit dem Kauf einer Währung auf Termin (zu einem vereinbarten Zeitpunkt) können Sie sich auch gegen zukünftige Wechselkursrisiken absichern (Hedging).
Forwards ähneln vom Produkt her den Future-Kontrakten. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Forwards nicht an einer Börse gehandelt werden, sondern außerbörslich, im sogenannten OTC-Handel (Over the Counter).

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Handelsplatz für Devisen

Devisen, Devisenoptionen und Devisentermingeschäfte werden hauptsächlich außerbörslich gehandelt (OTC = Over the Counter).

Beim Devisenhandel gibt es keinen zentralen Handelsplatz in Form einer Börse. Finanzinstitute, Hedgefonds, Unternehmen, institutionelle Kunden und auch Privatkunden handeln per Telefon oder über eine Handelsplattform direkt miteinander.

Als Privatkunde handeln Sie direkt mit CFXBroker. Dabei gewährleistet der CFXBroker jederzeit eine faire und vorher definierte Preisqualität (Geld-Brief-Spanne), was vor allem in turbulenten Marktphasen ausgesprochen wichtig ist.

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