Wie kann ich Verluste im Devisenhandel begrenzen?
Eine sinnvolle Verlustbegrenzung im Devisenhandel ist das Setzen einer Stop-Order (Stop-Loss). Der Stop-Kurs ist die Marke, bei der die Begrenzung einer entstandenen Verlustposition sinnvoll erscheint. Bei Erreichen dieser Marke wird Ihre Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs (Market) ausgeführt, womit Sie weitere Verluste auf Ihre Devisenposition vermeiden.
Auch bei Devisen sind Stop-Loss-Marken hilfreiche Risikobegrenzer
Schon beim Eingehen einer Position sollten Sie eine Stop-Loss-Marke setzen, bei deren Erreichen Sie eine mögliche Verlustposition glattstellen. Das sollten Sie konsequent beachten, um Verluste in einem für Sie erträglichen Rahmen zu halten. Es gilt die Handelsweisheit: Gewinne laufen lassen, Verluste kappen (begrenzen).
Beispiel:
Sie haben vor einer Woche 100.000 Euro zu einem Einstandskurs von 1,5400 US-Dollar (entspricht einem Gegenwert von 154.000 US-Dollar) erworben. Die Margin und damit Ihr Kapitaleinsatz für diese Position beträgt 1 % des Geschäftsvolumens, d.h. 1.540 US-Dollar.
Ihre Erwartung auf steigende Kurse erfüllt sich leider nicht, und der Kurs fällt zunächst auf 1,5350 US-Dollar. Sie möchten jedoch nicht mehr als 1.000 US-Dollar auf diese Position verlieren. Folgerichtig platzieren Sie eine Stop-Sell-Order bei 1,5300 Euro für Ihr Dollar-Investment. Dies hat zur Folge, dass bei Erreichen oder Unterschreiten dieser Marke Ihre Euro zu diesem Preis verkauft werden und Sie noch 153.000 US-Dollar Gegenwert erzielen. Ihr Verlust in diesem Beispiel ist damit auf 1.000 US-Dollar begrenzt (154.000 $ – 153.000 $ = 1.000 $), was 653,59 € (1.000 $ : 1,53 = 653,59 €) entspricht.
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