Wie kann ich Verluste beim CFD-Handel begrenzen?
Eine sinnvolle Verlustbegrenzung im Rahmen des Risikomanagements beim CFD-Handel ist das Setzen einer Stop Order (Stop Loss). Stop Orders dienen dem Risikomanagement bestehender Handelspositionen. Der Stop-Kurs ist die Marke, bei der die Begrenzung einer bestehenden Verlustposition sinnvoll erscheint (Stop Loss). Bei Erreichen dieser Marke wird Ihre Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs (Market) ausgeführt. Dadurch vermeiden Sie weitere Verluste auf Ihre ursprüngliche Position.
Stop-Loss-Marken als sinnvolle Risikobegrenzung
Schon beim Eingehen einer Position sollten Sie eine Stop Loss-Marke setzen, bei deren Erreichen Sie eine mögliche Verlustposition glattstellen. Das sollten Sie konsequent beachten, um Verluste in einem für Sie erträglichen Rahmen zu halten. Es gilt die Handelsweisheit: Gewinne laufen lassen, Verluste kappen (begrenzen).
Beispiel:
Sie sind Besitzer von 300 CFDs auf die Bayer-Aktie mit einem Einstandskurs von 50 €. Ihre Erwartung auf steigende Kurse erfüllt sich leider nicht, und der Kurs fällt zunächst auf 49 €. Sie möchten jedoch nicht mehr als 600 € an diesem Geschäft verlieren, so dass eine Verlustbegrenzung mit Hilfe einer Stop Sell Order für Sie konsequent ist. Sie platzieren folgerichtig eine Stop Sell Order bei 48 € für die 300 Bayer-CFDs. Dies hat zur Folge, dass bei Erreichen oder Unterschreiten dieser Marke Ihre CFDs zum nächsten Preis verkauft werden und dadurch höhere Verluste vermieden werden. Ihr Verlust ist auf 600 € (300 Stück x 2 €) begrenzt.
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Risikowarnung
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