Verlustbegrenzung Teil 1: Begrenzen Sie Ihre Verluste!
Verluste wollen wir alle doch nicht nur beim Trading vermeiden. Doch diese gehören nun einmal dazu. Oder kennen Sie Trader, die keine Verlust-Trades produzieren? Wir nicht! Während das Erzielen von Gewinnen leider nicht kalkulierbar ist, können Sie Ihre Verluste exakt planen bzw. begrenzen. Und das sollten Sie auch unbedingt tun! Nutzen Sie daher Stopp-Orders bei Ihrem Trading!
Definieren Sie Ihren maximalen Verlust
Ein Verlust oder eine Verlustserie, die ihr Trading-Kapital um 20% minimiert, macht einen anschließenden Gewinn von 25% notwendig, um wieder Break-even zu sein. Erst danach schreiben Sie wieder „echte“ Gewinne. Wie wichtig eine Verlustbegrenzung ist, zeigt sich noch gravierender am zweiten Beispiel. Verlieren Sie 50%, so müssen Sie 100% zulegen! Erst nach einer Verdopplung verdienen Sie also wieder Geld und wie schwierig es ist, sein Trading-Kapital zu verdoppeln, dürfte den meisten Tradern bekannt sein. Setzen Sie daher bei jeder Positionseröffnung einen Stopp, der Ihren maximalen Verlust auf die Höhe begrenzt, den Sie bereit sind zu erleiden. Nicht ab und an, sondern immer! Setzen Sie daher bei jeder Positionseröffnung einen Stopp. Im Rahmen der Mini-Serie “Verlustbegrenzung” werden wir Ihnen weitere Kriterien aufzeigen, die in diesem Zusammenhang von Interesse sind.
Zu diesem Thema können Sie sich auch ein Lehr-Video (Der Einsatz von Stopp-Orders) auf den Seiten von CFX Broker ansehen.
Welche der Kriterien letztlich bei Ihnen für eine Verlustbegrenzung angewandt wird, ist nicht entscheidend. Für ein Überleben an den Märkten unabdingbar ist letztlich nur eines: Sie müssen konsequent eine Verlustbegrenzung anwenden. Wo der Stopp platziert wird, hängt von Ihrem Risiko- und Geldmanagement bzw. Ihrer Risikoneigung und Ihres Anlagehorizonts ab. Je kürzer Ihr Handel ausgelegt ist, desto enger sollte auch die Risikobegrenzung ausfallen. Andersherum sollte einem langfristig geplanten Trade mehr Raum zum Entwickeln gelassen werden. Besonders ärgerlich ist es, wenn eine gut geplante Trading-Idee zündet, Sie als Trader aber bereits vorher knapp ausgestoppt wurden.
Nachfolgend nun die Kriterien, die für eine Stopp-Setzung bzw. Verlustbegrenzung in Frage kommen. Beachten Sie dabei, dass ein Trader selten nur eines der Kriterien zum Trade-Ausstieg heranzieht. Die Kriterien sind also miteinander zu betrachten und sollen Sie in den nächsten Ausgaben sensibler für dieses so elementare Trading-Thema machen. Unsere Erfahrung zeigt, dass leider immer noch zu viele Anleger zu selten bewusst einen Stopp setzen.
Stopp-Kriterien in Abhängigkeiten von …
- Risikoneigung/ Psychologie
- Kontogröße
- Chart und Markttechnik
- Zeit
- Volatilität
Erfahren Sie mehr zum Thema “Risikoneigung/Psychologie” im 2. Teil der Mini-Serie “Verlustbegrenzung”.
Zur besseren Visualisierung können Sie sich auch gerne das Tradingvideo von Herrn Kleinlein zu diesem Thema ansehen.
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- Indikatoren
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Risikowarnung
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